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Plutonite

   
Plutonite, auch Intrusiva, Intrusivgesteine oder Tiefengesteine, sind Gesteine, die in großer Tiefe durch die Kristallisation von Magmen entstehen. Sie bilden sich bei hohen Temperaturen und hohen Drücken und stellen eine Unterart der magmatischen Gesteine dar.
Das Gefüge von Plutoniten ist charakteristisch. Sie bestehen fast ausschließlich aus auskristallisierten Mineralen, besitzen also eine vollkristalline Struktur, und die meisten dieser Kristalle sind mit bloßem Auge zu erkennen. Plutonitische Kristalle haben aufgrund der langsamen Abkühlung meist viel Zeit, sich auszubilden und sind daher schon meist mit freiem Auge sichtbar. Die Gesteinsmatrix zeigt folglich ein mittel- bis grobkörniges, maximal teilweise porphyrisches Gefüge, wobei sich früh auskristallisierende Minerale nahezu idiomorph entwickeln können. Oft existiert keine gerichtete Textur, in manchen Fällen entstehen durch Fließvorgänge jedoch Fließtexturen, in denen Kristalle eingeregelt sind und die letzten Bewegungen des Magmas nachzeichnen. Durch Kristallisationsvorgänge und das Absinken von Kristallen entsteht in manchen Plutoniten eine mehr oder minder deutliche Bänderung. Zwischen den Kristallen gibt es keine Hohlräume, sie sind also blasenfrei. (Quelle: Wikipedia. de)
In den Schottern des Rheinlandes kommt Granit als häufigstes Tiefengestein vor. Es ist von den devonischen und karbonischen Lagerstätten der Vogesen, des Schwarzwaldes und des Odenwaldes vom Ur-Rhein hierher verfrachtet worden.
Im Rohmaterialspektrum der steinzeitlichen Werkzeugherstellung im Rheinland scheinen Plutonite keine Rolle gespielt zu haben. Zumindest habe ich nie ein steinzeitliches Artefakt aus dem Material gefunden, und in den Beständen befreundeter Sammler ist mir auch keines aufgefallen.
   
   
   
   
 

 

 

 
     

 

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