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Serpentinit

   
Serpentinite sind metamorphe Gesteine, die sich hauptsächlich aus der Umwandlung von Peridotiten unter Einwirkung von Druck und Temperaturen in der Tiefe (Erdmantel) gebildet haben. Ihre mineralogischen Hauptbestandteile sind Serpentinminerale, unter anderem Chrysotil, Klinochrysotil, Orthochrysotil, Parachrysotil, Lizardit oder Antigorit, von denen der Name auf diese Gesteinsgruppe übertragen wurde. Neben den genannten Hauptmineralien finden sich in Serpentiniten häufig Magnetit oder Hämatit in beträchtlichen Anteilen. Der Magnetitanteil kann bei dunklen Serpentiniten dazu führen, dass ein Magnet in unmittelbarer Nähe zu Gestein spürbar anspricht.
Die Farbe ist für gewöhnlich grün, es gibt aber auch rötliche, sogar schwarze Varianten. Die Textur kann durch eingelagerte Mineralien ein gebändertes Aussehen haben. In der Lagerstätte können als Begleitgesteine Chloritschiefer, Talkgesteine, Talk-Aktinolith-Gesteine oder Amphibolgesteine auftauchen. (Quelle: Wikipedia.de)
Serpentinit steht nicht in den das Rheinland umgebenden Mittelgebirgen an. Es kommt auch nicht im Geröll der Schotterterrassen der Rheinischen Bucht vor. Europäische Vorkommen gibt es in den Westalpen, in Sachsen, Oberfranken und der Oberpfalz.
Das Material der unten gezeigte Beilklinge ist mit letztendlicher Sicherheit noch nicht bestimmt, hat aber einige Merkmale von Serpentinit. Die Farbe ist hellgrün, der Griff ist seifig, erinnert an Talk. Das Gestein ist durch eigelagerten Magnetit deutlich magnetisch.

Spätneolithische Beilklinge aus seifengrünem Gestein. Das Material wird zur Zeit am Institut für Geologie und Mineralogie der Universität Köln bestimmt.

 

   
   
   
   
 

 

 

 
     

 

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